Kleines Pool-Lexikon

ALGEN: Mikroskopische Pflanzen, die sich im Wasser durch Sonnenlicht und Kohlendioxid vermehren. In Schwimmbädern sind sie oft grün.

ALGISTAT: Chemisches Mittel, das die Vermehrung der Algen hemmt.

ALGIZID: Chemisches Mittel zur Algenvernichtung.

ALKALINITÄT: Im Wasser in Form von Ionen vorhandene Konzentration von Bikarbonaten, ausgedrückt in Millionsteln an gleichwertigem Kalziumkarbonat (mg/l - CaCO3), oder in französischen bzw. deutschen Graden (°fH/°dH). Diese Ionen üben eine Pufferwirkung gegen plötzliche pH Wert-Schwankungen aus.

AUSFÄLLUNG: Chemischer Prozeß, durch den sich im Wasser ein Niederschlag bildet, d.h. eine unlösliche Verbindung von Kalziumkarbonat.

BAKTERIEN: Mikroskopische, einzellige Organismen, die imstande sind, im unbehandelten Schwimmbadwasser zu überleben und sich zu vermehren.

CHLOR: Gelbgrünliches Gas, das durch Auflösung in Wasser unterchlorige Säure erzeugt, die desinfizierend wirkt.

FLOCKUNGSMITTEL: Chemische Verbindung, die Schwebeteile im Wasser bindet und ausfiltrierbar macht.

HÄRTE (TH): Konzentration von Kalzium und Magnesium, die im Wasser in Form von Ionen vorhanden sind, ausgedrückt in Millionsteln an gleichwertigem Kalziumkarbonat (mg/l - CaCO3), oder in französischen bzw. deutschen Graden (°fH/°dH).

KIESELGUR (DIATOMEENERDE): lockeres und absorptionsfähiges weißes Pulver, das aus fossiler Materie einzelliger Organismen besteht; wird in den gleichnamigen Filtern als Filtriermittel verwendet.

METALL-IONEN: Ionen, die bei der Auflösung eines Metallsalzes im Wasser gebildet werden. Metall-Ionen können sich ebenfalls durch Einwirkung aggressiven Wassers auf Metall bilden. mg/l : Milligramm pro Liter Wasser - 1 mg/l ist gleichwertig mit 1 ppm oder 1 Gramm pro m3 Wasser.

pH: Maß für saure oder basische Beschaffenheit von Wasser. Ein pH-Wert von 7,0 bezeichnet Neutralität. Unter 7,0 ist ein pH-Wert sauer. Über 7,0 ist ein pH-Wert basisch.

ppm: 1 ppm = 1 Millionstel oder annähernd 1 Milligramm pro Liter oder 1 Gramm pro m3.

PUFFER: Chemische Verbindung, die bei Auflösung im Wasser plötzliche Schwankungen des pH-Werts verhindert, wenn eine Säure oder Base zugegeben wird. Karbonate und Bikarbonate üben im Schwimmbadwasser einen Puffereffekt aus.

RÜCKSPÜLUNG: Reinigungsvorgang des Sand- oder Kieselgurfilters, bei dem Wasser in entgegengesetzter Richtung zum normalen Lauf durch den Filter fließt, um anschließend in die Kanalisation geleitet zu werden.

SCHWIMMBAD: a) Privat : zum Wohnsitz gehörendes Schwimmbad im Privatbereich, für die Familie. b) Öffentlich : Der Öffentlichkeit zugängliches Schwimmbad (städtisch, Schule, Hotel, Club ...).

SDT-WERT: (Gesamtanteil der gelösten Feststoffe) Gesamtkonzentration aller im Wasser vorhandenen gelösten Stoffe.

SPOREN: Für das bloße Auge unsichtbare Algensamen.

TAC: siehe Alkalinität.

TAYLOR-GLEICHGEWICHT: Vereinfachtes Kenndiagramm des Wassergleichgewichts, das nur den pH Wert, die Alkalinität und die Härte berücksichtigt.

WASSER: Aggressiv: neigt dazu, Metalle, Beton usw. anzugreifen. Normalerweise weiches Wasser. Weich: Konzentration an Kalzium- und Magnesiumionen unter 75 mg/l CaCO3 (oder 7,5°fH/4°dH). Hart: Konzentration an Kalzium- und Magnesiumionen zwischen 150 und 300 mg/l CaCO3 (15-30°fH/8,5-17°dH) für durchschnittlich hartes Wasser und über 300 ppm (30°fH/17°dH) für hartes und sehr hartes Wasser. Kesselsteinbildend : neigt dazu, Kesselstein abzulagern. Normalerweise hartes Wasser.

WASSERGLEICHGEWICHT: Verhältnis zwischen pH-Wert, Alkalinität, Härte, SDT-Wert (Gesamtanteil der gelösten Feststoffe) und Temperatur. Ein im Gleichgewicht befindliches Wasser bildet keine Kesselsteinablagerungen und greift keine Anlagenteile an.